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Textile Objekte
Acrylglas dient als Träger - das Fadensystem biegt das Acrylglas - grundlegende Gesetze der Weberei werden so sichtbar - die Objekte gewinnen räumliche Bedeutung


Ein Acrylglasstreifen dient meinen textilen Objekten als Träger. Ein eingehängtes Fadensystem biegt das Acrylglas, die Fäden werden dadurch gespannt. Der so entstandene Acrylglasbogen mit den vertikal gespannten Fäden ist mein Grundgerüst und wird mit Hilfe einer Grundplatte aus Stahl zum freistehenden Objekt mit skulpturaler Anmutung.
Grundlegende Gesetze der Weberei, wie z.B. die Spannung der Fäden, textile Strukturen und der Rhythmus des Webvorgangs kommen in diesen dreidimensionalen, raumbezogenen Objekten besonders zur Geltung, sind Teil des Objektes.
Die damit entstandenen neuen Wirkungsmöglichkeiten des textilen Materials sind Inspiration für die Webarbeit. Ausdrucksmittel sind neben elementaren Erscheinungsformen wie Licht und Schatten auch Transparenz und Dichte. Im durchscheinenden Licht löst sich greifbare Masse scheinbar auf, Transparenz und Dichte gewinnen räumliche Bedeutung.
Jedes der wesensgleichen Objekte in reduzierter, klarer Formensprache ist ein Unikat im Format 40 x 40 x 210cm.


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