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Konzept

Ein Acrylglasstreifen dient meinen textilen Objekten als Träger. Ein eingehängtes Fadensystem biegt das Acrylglas, die Fäden werden dadurch gespannt gehalten.
Der so entstandene Acrylglasbogen mit den vertikal gespannten Fäden ist mein Grundobjekt. Mit Hilfe einer Stahlplatte wird es zum freistehenden Objekt mit skulpturaler Anmutung.

Die damit entstandenen neuen Wirkungsmöglichkeiten des textilen Materials haben mich inspiriert elementare Erscheinungsformen wie Licht und Schatten, Transparenz und Dichte, unabhängig vom gegebenen Raumlicht, mit der neuesten LED-Technik zu erzeugen.

Im durchscheinenden Licht der eingearbeitete LED-Streifen löst sich greifbare Masse scheinbar auf, Transparenz und Dichte gewinnen räumliche Bedeutung. Somit greifen meine dreidimensionalen textilen Objekte die Ausdrucksmittel der modernen Architektur wieder auf.

Grundlegende Gesetze der Weberei wie zum Beispiel die Spannung der Fäden, textile Strukturen und der Rhythmus des Webvorgangs kommen in reduziert, konsequent klarer Formensprache besonders zur Geltung, sind Teil eines jeden Objektes. Jedes der wesensgleichen Objekte ist ein Unikat.


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Abbildung: Textile Objekte - Acrylglas dient als Träger - das Fadensystem biegt das Acrylglas - grundlegende Gesetze der Weberei werden so sichtbar - die Objekte gewinnen räumliche Bedeutung